Die Macht der Drohnen Okt01

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Die Macht der Drohnen

Wenn von Drohnen gesprochen wird, ist meist von einem unbemannten Flugroboter die Rede, die entweder vom Militär, von anderen Unternehmen oder auch bereits von Privatpersonen eingesetzt werden. 
Allgemein wird eine Drohne von einem Computer oder manuell mit einer Fernsteuerung befehligt. Die Flugroboter erfüllen unterschiedliche Zwecke, dazu gehören einerseits militärische Einsätze, die zur Aufklärung oder dem Angriff dienen, als auch friedliche, zivile, sowie wissenschaftlich wertvolle Aufklärungsflüge. 
Somit gibt es, dem Verwendungszweck angepasste Ausführungen, wie Kampfdrohnen oder Kameradrohnen aber auch Kombinationen verschiedener Varianten.

Kampfdrohnen führen zu Diskussionen – militärischer Einsatz





Führender Entwickler auf dem Gebiet der Kampfdrohnen ist Amerika. Es werden verschiedenste Forschungsprogramme betrieben und viel Geld in diese Art der modernen Kriegsführung investiert. Mittlerweile ist bereits mehr Personal für die Arbeit an Drohnen zuständig als es Flugpiloten gibt. Natürlich gibt es auch in Europa solche Programme, die aktuell schon eingesetzte Kameradrohnen produzieren. Die Bundeswehr nutzt solche zum Beispiel für die Aufklärung und Überwachung in Krisengebieten. 
Die heutige Technologie reicht soweit, dass sogar die selbständige Steuerung und Organisation im Kampf möglich sind. Außerdem wird weiter an intelligenten Oberflächen, sowie dem Bau von Mikrodrohnen für die geheime Erfüllung von Einsätzen und Aufträgen geforscht.
 Das umstrittene Problem besteht in den Einsatzmöglichkeiten, die ein solcher Flugroboter bietet.
 Nicht nur allein die Aufklärung, sondern auch die gezielte Tötung ist mit Kampfdrohnen möglich und wird bereits umgesetzt, wobei unbeteiligte Zivilisten immer wieder gefährdet sind und auch schon bei solchen Einsätzen starben. Darüber hinaus gibt es auch positive Gesichtspunkte für die Verwendung von nicht bemannten Luftfahrzeugen, wie der Flug ohne Personal, das gefährdet werden kann. 
Für die Bundeswehr unabdingbar, für außenstehende kritisch.

Kameradrohnen bringen juristische Fragen – ziviler Einsatz

Drohne in der Luft

Kameradrohne

Durch die private oder geschäftliche Verwendung von Drohnen entstehen Unstimmigkeiten über die Nutzung des Luftraumes oder auch die Verletzung der Privatsphäre, da durch Kameradrohnen Fotos oder Videos aufgenommen werden können, die diese missachten. Positiv anzumerken ist die ungefährliche Überwachung und Dokumentation für die Wissenschaft, beispielsweise für Aufnahmen unzugänglicher Bereiche in der Natur oder auch die Beobachtung von Naturkatastrophen. Zur effizienteren Erkundung kommen Drohnen im Bereich der Archäologie und in der Atmosphären- und Weltraumforschung zum Einsatz. Sie werden hierbei mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet. In der Landwirtschaft werden Flugroboter zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, um diese zu vereinfachen. Brände wurden bereits mit Drohnen eingedämmt und gelöscht. Der Logistiker DHL testete bereits ein unbemanntes Luftfahrtzeug für die Auslieferung von Post an der Nordseeküste. Einen Einsatz in ökonomisch sinnvollen und schwer erreichbaren Gebieten schließt DHL nicht aus, jedoch sind noch keine weiteren Flüge geplant.

Kritik bleibt – Nutzen überwiegt

Zum einen bieten sich neue Möglichkeiten und Wege durch die Drohnen für ferngesteuerte oder autonome Einsätze in verschiedensten Bereichen. Positiv dabei ist, dass die Risiken für den Piloten entfallen, Geld und Zeit gespart werden und unzugängliche Orte erkundet werden können. Die private Nutzung der Drohne ist als kritisch anzusehen, da Komplikationen mit anderen Luftfahrzeugen auftreten können, wenn die Rechtslage nicht weiter definiert wird. Die Missachtung und Verletzung der Privatsphäre ist jedoch der größte Kritikpunkt. Nicht nur die Aufnahme von Bildern und Videos mit Kameradrohnen, durch Privatpersonen ist möglich, auch die Bespitzelung durch Regierung und andere Institutionen wird erleichtert.