Fortschritt und Entwicklung der Uhrentechnik seit knapp 170 Jahren Mrz04

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Fortschritt und Entwicklung der Uhrentechnik seit knapp 170 Jahren

Glashütte. Eine Stadt in der Schweiz mit langjähriger Geschichte, welche als Geburtsstätte der deutschen Uhrmacherindustrie gilt. Ferdinand Adolph Lange begann hier die ersten Taschenuhren hoher Qualität herzustellen und führte so die Tradition der Glashütte Uhren ein. Viele Jahrzehnte lang ließen sich in Glashütte immer mehr Uhrmacher nieder, um den Fortschritt und die Weiterentwicklung der Uhrentechnik voranzubringen. Dank der qualitativ hochwertigen Produktionen der Uhren bekam Glashütte immer mehr Anerkennung – regional, wie überregional bis hin zu international. Welche Uhren sind dabei entstanden und noch heute zu kaufen? Und welche Geschichte haben die Uhren von Glashütte in 170 Jahren durchlebt?

Uhren von Glashütte: Chronometerwerke und Zeitmeister

Eine der heute bekanntesten Uhrenlinien „Wempe Glashütte i/SA“ liegt in der restaurierten Sternwarte in Glashütte, wo auch die erste deutsche Chronometerprüfsteller nach deutscher DIN Norm für Uhren entstand. Hier werden seit 2007 die Uhrwerke für die Wempe-Uhren von Glashütte hergestellt. Darunter gibt es die Serien Chronometerwerke und Zeitgeister mit den verschiedensten Varianten und Materialien, welche man auch auf der Website von Wempe Glashütte finden kann. Mit einer selbstkonstruierten Feinregulierung werden hier die Uhren von Glashütte nochmalig in ihrer Genauigkeit verbessert.

    Serie: Chronometerwerke

  • Gangreserve
  • Handaufzug
  • Pendeluhr
  • Tourbillion
    Materialien von Chronometerwerken

  • Brillianten
  • Edelstahl
  • Gold
  • Holz
  • Platin
    Serie: Zeitmeister

  • Automatik
  • Chronograph
  • Fliegeruhr
  • Gangreserve
  • Großdatum
  • Handaufzug
  • Manchette
  • Mondphase
  • Quarz
  • Taschenuhren/li>
  • Wecker
  • Weltzeit
  • Sportuhren
    Materialien von Zeitmeistern

  • Aluminium
  • Brillianten
  • Edelstahl
  • Gold
  • Keramik
  • Vergoldet


Einzigartikeit der Uhren von Glashütte

Uhren Glashütte Uhrmacher Handarbeit

Limitierte Uhren von Glashütte sind mit mit hohem Aufwand bei der Fertigung verbunden (c) Jürgen Dackweiler / pixelio.de

Glashütte bietet seinen Kunden heute einen ganz besonderen Service: Alle Uhren sind nummeriert. Im Gehäuseboden eingefräst findet man vierstellige und natürlich fortlaufende Nummern, was die Einmaligkeit jeder Uhr unterstreicht. Es ist somit nicht nur ein Bestandteil der Exklusivität, sondern auch ein aktiver Schutz des Käufers, da gestohlene Uhren so leichter zu identifizieren sind. Bei den Modellen Glashütte Original ist die Nummer zusammen mit der Geschichte der Uhr gespeichert. Außerdem sind die Glashütte Original Uhren an den ursprünglichen Modellen angelehnt.

Edle Uhren von Glashütte

Es gibt nach wie vor besonders edle Uhren von Glashütte. Diese gehören zur Modellreihe Meisterwerke und werden nur in limitierter Auflage hergestellt. So eine Uhr befindet sich preislich schon gerne mal im sechsstelligen Bereich. Der Absatz der Uhren ist relativ niedrig und so wurden im Jahr 2005 nur ungefähr 10.000 Uhren verkauft. Dies liegt am hohen Aufwand während der Fertigung und beim Zusammenbau der Uhren. Daher ist es auch nicht selten der Fall, dass Uhren von Glashütte die Preisverleihung der „Goldenen Unruh“ erhalten.

Geschichte der Uhrenmanufaktur Glashütte

Uhren Glashütte Manufaktur Männer

Uhren von Glashütte wurden schon in den Anfängen in Manufakturen angefertigt (c) www.activebizz.de / pixelio.de

Uhren von Glashütte sind seit knapp 170 Jahren sehr begehrt, welche man heute in Museen zur Glashütte Manufaktur besichtigen kann. Das hat sich auch durch die wechselhafte Geschichte der Firma nicht geändert. Ferdinand Adolph Lange hat im Müglitztal in Sachsen im Jahr 1845 eine Uhrenmanufaktur gegründet. Zunächst lebte der Ort von Silberfunden. Als diese ausblieben, bewarb Lange sich um ein Darlehen der Landesregierung, was er schließlich erhielt und Bergarbeiter und Strohflechter zu Uhrmachern ausbildete. Natürlich wurden während des Krieges auch kriegswichtige Güter, wie Zeitzünder hergestellt. Hier wurde es schwierig für Glashütte: Erst erhielten die sowjetischen Besatzer die Einrichtung und schließlich musste die Selbstständigkeit aufgegeben werden. Von hier an war es nun die staatliche VEB Glashütte, welche natürlich auch weiterhin Uhren von Glashütte betrieb. Die Armbanduhren der Glashütte wurden hierbei am Bekanntesten.

Weiterentwicklung der Uhren von Glashütte

Im Rahmen der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde aus allen Betrieben der Glashütte die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH. Bis dahin wurden Schweizer Uhrwerke verbaut. Ab jetzt gibt es in Deutschland wieder gefertigte Manufakturkaliber, welche Glashütte Original hießen und einfache mechanische Armbanduhren waren mit der Anzeige von Stunde, Minute und Sekunde sowie des Datums. Im Jahr 1994 gab es einen Besitzerwechsel, mit welchem die Produktpalette überarbeitet und die Qualität gesteigert wurde. Die Uhren der Glashütte wurden somit weiterentwickelt, sodass es nun Uhren der Glashütte gab mit Mondphasenanzeige, einem ewigen Kalender und/ oder Gangreserveanzeige.

    Weitere Entwicklungen, die auf Tradition beruhen:

  • Vitra Design Möbel
  • Notwendigkeit bei der Autoproduktion: der Industrie PC
  • Kreativität und Technik vereint: Autodesigner