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Maschinenbautechniker-Ausbildung: Gute Berufsaussichten

Sie interessieren sich für Maschinen und wie diese genau aufgebaut sind? Vielleicht ist dann eine Maschinenbautechniker-Ausbildung das Richtige für Sie. Verschiedene Schulen bieten diese Möglichkeit an. Auch die Berufsaussichten sind durchaus rosig: Staatlich geprüfte Maschinenbautechniker haben viele Chancen ihre Kenntnisse auf dem Arbeitsmarkt einzusetzen. Ein mögliches attraktives Berufsfeld ist zum Beispiel der Fahrzeugbau in der Automobilbranche – ob nun bei Zulieferern, per Direktanstellung oder bei Dienstleistern.

Maschinenbautechniker Ausbildung Berufsaussichten

Vielseitige Tätigkeiten für gelernte Maschinenbautechniker (c) istockphoto.com/monkeybusinessimages

Voraussetzungen für die Maschinenbautechniker-Ausbildung

Die Ausbildung zum Maschinenbautechniker ist eigentlich eine Weiterbildung: Die meisten Technikerschulen verlangen als Zugangsvoraussetzung eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung sowie eine gewisse Berufserfahrung in einem Metallberuf – die Maschinenbautechniker-Ausbildung an der Heinze Akademie in Hamburg erfordert zum Beispiel einen Tätigkeitsnachweis im Handwerk von mindestens zwölf Monaten. Mögliche Zugangsberufe sind beispielsweise Automobilmechaniker, Feinmechaniker, Technischer Zeichner oder Mechaniker. Viele Technikerschulen beziehungsweise Berufskollegs ermöglichen zweimal jährlich einen Ausbildungsbeginn. Die Dauer der Ausbildung richtet sich dabei nach dem gewählten Modell. In Vollzeitform dauert es meist zwei Jahre bis zum Berufsschulabschluss. Es gibt allerdings auch Ausbildungsplätze, die sich in Teilzeit, beispielsweise an einer Abendschule oder per Fernstudium, absolvieren lassen.

Das lernen angehende Maschinentechniker

Die Inhalte der Maschinenbautechniker-Ausbildung orientieren sich eng an den späteren Anforderungen im Berufsleben. Zunächst stehen Grundkenntnisse in Bereichen wie Informationstechnik, technischer Mechanik, Chemie, Elektrotechnik und Konstruktion im Fokus. Im weiteren Verlauf der Weiterbildung haben angehende Maschinenbautechniker meist die Möglichkeit eine Auswahl der angebotenen Wahlpflichtfächer zu belegen. Hier sind Bereiche wie Automatisierungstechnik, Qualitätsmanagement oder auch Unternehmensführung denkbar. Anders als in der Meisterprüfung müssen angehende Maschinenbautechniker typischerweise keine fachpraktischen Prüfungen bestehen, sie sind eher theoretischer Natur. Aufbauend auf der erfolgreich bestandenen Weiterbildung sind weitere Berufsqualifikationen möglich: Das Zusatzstudium „Geprüfter Betriebswirt“ an der HWK Saarland, zu dem fertig ausgebildete Maschinentechniker  zugelassen werden können, ist ein Beispiel. Häufig erlangen Auszubildende zudem nach bestandener Prüfung die Fachhochschulreife.

Berufliche Perspektiven: Attraktive Arbeitgeber in der Automobilbranche

Gelernte Maschinenbautechniker haben bei der Jobsuche unterschiedliche Möglichkeiten, die Berufsaussichten sind entsprechend gut. Besonders in der Automobilbranche finden sich nach der Technikerausbildung attraktive Jobs. Ein solides Gehalt sowie gute Zukunftsaussichten machen eine Tätigkeit als Techniker hier so beliebt. Maschinentechniker kommen beispielsweise häufig bei den verschiedenen Zulieferern unter, wo sie an der Produktion der einzelnen Bauteile für die Autos beteiligt sind. Auch für das Qualitätsmanagement, also die Überprüfung der Funktionalität der gefertigten Teile, werden hier Techniker benötigt. Auch eine Anstellung direkt bei den Autoherstellern ist vielfach möglich, entweder per Direktanstellung oder, häufiger, über Dienstleister. Der Beruf des Maschinenbautechnikers grenzt inhaltlich an viele andere Berufe an. Wer sich also grundsätzlich noch stärker auf eine einzelne Fachrichtung spezialisieren möchte, könnte stattdessen beispielsweise Verfahrenstechnik an einer Universität studieren.